Bootsüberführungen

Ihr Schiff soll von A nach B — sicher, termingerecht und ohne dass Sie selbst Urlaub dafür nehmen müssen.

Ein neu gekauftes Schiff liegt in Dänemark. Das Winterlager war in den Niederlanden, die Saison beginnt in der Ostsee. Oder der Verkauf ist perfekt und der Käufer erwartet das Boot in Kiel. In all diesen Fällen muss jemand die Strecke fahren.

Wir übernehmen diese Überführungen im eigenen Kiel — nicht auf dem Tieflader. Das Schiff kommt so an, wie es gebaut wurde: fahrend.

Was das für Sie bedeutet

  • Sie bleiben zu Hause. Wir übernehmen im Abgangshafen und übergeben am Ziel.
  • Sie wissen jeden Tag Bescheid. Tägliche Positionsmeldung und Rückmeldung zum Zustand des Schiffs.
  • Das Schiff wird bewegt, nicht verschlissen. Wir fahren nach Wetter, nicht nach Kalender. Wenn es besser ist, einen Tag im Hafen zu bleiben, bleiben wir.
  • Erfahrung, nicht Improvisation. 45.000 Seemeilen ohne Schadensfall, Schiffe von 30 bis 75 Fuß, Motoryachten wie Segelyachten.
45.000 Seemeilen schadenfrei
30–75 Fuß Schiffsgröße
3 Tage Kopenhagen–Meldorf
30 Tage Helsinki–Arnis

Gefahrene Reviere

Revier Beispiele
Nord- und Ostsee Kopenhagen–Meldorf, Helsinki–Arnis, komplette Ostsee
Skandinavien Norwegen, Schweden, Finnland
Westeuropa Ärmelkanal, England, Frankreich, Biskaya, Portugal
Mittelmeer komplettes Mittelmeer, Erstüberführungen ab Werft
Atlantik Atlantiküberquerung, zweihand

Zwei Beispiele

Kopenhagen → Meldorf, drei Tage

Motoryacht, Übernahme im Kopenhagener Hafen, Weiterfahrt über den Kleinen Belt und den Nord-Ostsee-Kanal. Drei Tage von der Übernahme bis zur Übergabe an den neuen Eigner.

Die Route Helsinki–Arnis: 30 Tage durch die gesamte Ostsee, weitgehend gegen Wind und Welle.
Die Route Helsinki–Arnis: 30 Tage durch die gesamte Ostsee, weitgehend gegen Wind und Welle.

Helsinki → Arnis, 30 Tage

Die „Albertina", Baujahr 1938 — ein Kulturgut, kein Serienboot. Vom finnischen Meerbusen durch die gesamte Ostsee, weitgehend gegen Wind und Welle. Bei einem Schiff dieses Alters zählt jede Entscheidung doppelt: Man fährt es nicht schnell, man fährt es richtig.

Worauf es bei einer Überführung ankommt — direkt an Bord erklärt.

Ablauf einer Überführung

  1. Anfrage — Sie nennen uns Schiff, Start, Ziel und den gewünschten Zeitraum
  2. Angebot — Festpreis oder Tagessatz, abhängig von Strecke, Schiffsgröße und Jahreszeit
  3. Vorbereitung — Technikcheck, Sicherheitsausrüstung, Versicherungsklärung, Wetterfenster
  4. Überführung — mit täglicher Positionsmeldung an Sie
  5. Übergabe — im Zielhafen, mit Protokoll und Übergabegespräch

Was wir außerdem machen

Bootsservice und Komplettierung. Wenn das Schiff vor der Überführung noch fahrbereit gemacht werden muss — Technik, Ausrüstung, Papiere — übernehmen wir das ebenfalls. Oft ist das der eigentliche Engpass beim Bootskauf.

Versicherung Überführungen werden im Auftrag und in Absprache mit Ihrer Versicherung gefahren. Klären Sie vor der Beauftragung, ob Ihre Police Überführungsfahrten durch Dritte einschließt — wir unterstützen Sie bei den nötigen Angaben.

Anfragen

Nennen Sie uns Schiffstyp, Länge, Abgangs- und Zielhafen sowie Ihren Zeitrahmen. Sie bekommen zeitnah eine Einschätzung zu Dauer und Kosten.

Noch Fragen offen?

Freitags um 15:00 Uhr ist Sprechstunde — oder rufen Sie einfach an.