Ostfriesland · Nord- und Ostsee · weltweit
Bootsführerschein und Überführung
bei einem, der die Strecke gefahren ist.
Sportbootführerschein, Funkzeugnis und Skippertraining in kleinen Gruppen — praktisch ausgebildet im Leeraner Hafen. Und wenn Ihr Schiff verlegt werden muss: Überführung durch eine Crew mit 45.000 schadenfreien Seemeilen.
01 — Ausbildung
Der Schein, mit dem Sie auch wirklich fahren können
Theorie online oder in Präsenz, Praxis immer auf dem Wasser. Kleine Gruppen, feste Ansprechpartner, und die Prüfung nehmen wir gemeinsam in Angriff — nicht Sie allein.
Sportbootführerschein See & Binnen
Der Einstieg: amtlicher Führerschein für Motorboote über 15 PS — auf See, auf Binnengewässern oder beides.
Funkzeugnisse SRC und UBI
Seefunk (SRC) und Binnenfunk (UBI) — Pflicht, sobald ein Funkgerät an Bord ist.
Skippertraining
Für alle, die den Schein haben — aber noch nicht das Zutrauen, allein loszufahren.
02 — Überführungen
Ihr Schiff kommt an. Pünktlich und ohne Kratzer.
Neu gekauft in Dänemark, Winterlager in den Niederlanden, Saisonstart in der Ostsee: Wir übernehmen die Überführung im eigenen Kiel — mit Wetterrouting, festen Wachplänen und täglicher Rückmeldung an Sie.
- Letzte Strecke Kopenhagen → Meldorf
- Dauer 3 Tage
- Längster Törn Helsinki → Arnis, 30 Tage
- Schiff „Albertina", Baujahr 1938
- Reviere Nordsee, Ostsee, Kanal, Biskaya, Mittelmeer, Atlantik
03 — Termine
Die nächsten Kurse
Ein Blick genügt: Was startet wann, wo, und ist noch etwas frei.
04 — Ablauf
In vier Schritten zum Schein
Unverbindlich sprechen
Freitags um 15:00 Uhr per Zoom oder jederzeit telefonisch. Wir klären, welcher Schein zu Ihrem Vorhaben passt.
Theorie in Ihrem Tempo
Online im Selbststudium, live per Videokonferenz oder in Präsenz — mit Übungsbögen, die Sie so oft wiederholen können, wie Sie möchten.
Praxis im Leeraner Hafen
Manöver, Knoten, Navigation — auf dem Wasser, nicht am Whiteboard. Auf Wunsch auch auf Ihrem eigenen Boot.
Prüfung
Wir melden Sie an, bereiten Sie gezielt vor und sind am Prüfungstag dabei.
05 — Wer unterrichtet
„Ich bringe niemandem bei, wie man eine Prüfung besteht. Ich bringe bei, wie man ein Schiff sicher nach Hause bringt." Edgar Thomalla · Segellehrer mit Lizenz des DSV und VDS
Atlantiküberquerung, komplettes Mittelmeer, Biskaya, Ärmelkanal, Nordsee, Norwegen, Schweden, Finnland: Was in den Kursen erzählt wird, ist gefahren worden — nicht nachgelesen.
06 — Stimmen
Was Teilnehmer hinterher sagen
Ungekürzt in der Aussage, gekürzt in der Länge. Auch das, was nicht gepasst hat — daran erkennt man eher, woran man ist.
4,5von 5
6 veröffentlichte Bewertungen
Ich hatte zwei Jahre lang Respekt vor der Praxisprüfung und mich deshalb nie angemeldet. Hier wurde am ersten Tag einfach abgelegt, ohne großes Gerede. Nach dem dritten Termin lag ich rückwärts in der Box, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Die Prüfung war danach fast langweilig.
Wir haben das Schiff in Dänemark gekauft und wollten es nicht selbst hochholen. Jeden Abend kam eine kurze Nachricht mit Position und Wetterlage, das hat meine Frau beruhigter schlafen lassen als mich. Das Boot lag pünktlich und ohne einen einzigen Kratzer im Hafen.
An der Ausbildung selbst gibt es nichts zu bemängeln, das Funken saß am Ende. Was mich geärgert hat, war die Organisation drumherum: Auf meine Mail zur Prüfungsanmeldung kam acht Tage lang keine Antwort, und angerufen wurde ich auch erst, als ich zum zweiten Mal geschrieben habe.
Antwort von Edgar Thomalla
Das war mein Fehler, und der Vorwurf stimmt. Ich war in der Woche auf einer Überführung ohne verlässlichen Empfang und hatte niemanden an Land, der die Post mitliest. Seitdem beantwortet Thomas Sandmann Anfragen, wenn ich unterwegs bin — spätestens am nächsten Werktag.
Zu dritt an Bord, davon zwei Jugendliche mit mäßiger Begeisterung am ersten Morgen. Am Nachmittag stritten sie sich darum, wer ans Ruder darf. Es wurde nichts vorgeführt, sondern alles selbst gefahren — inklusive Mann-über-Bord bei ordentlich Welle.
Der Theorieteil online war gut gemacht, die Übungsbögen konnte ich abends so oft wiederholen, wie ich wollte. Einen Punkt Abzug für den Praxisplatz: Im Februar ist es im Leeraner Hafen bitterkalt und es gibt keinen wirklich warmen Raum zum Aufwärmen zwischendurch.
Dreißig Tage, ein Schiff von 1938 und eine Crew, die ich vorher nur am Telefon kannte. Ich habe die Übergabe mit gemischten Gefühlen gemacht und das Schiff in besserem Zustand zurückbekommen, als ich es abgegeben hatte. Der Motor lief nach der Reise ruhiger als vorher.
Sprechstunde
Freitags um 15:00 Uhr — fragen Sie einfach.
Kein Verkaufsgespräch. Sie schildern Ihr Vorhaben, wir sagen Ihnen ehrlich, was Sie dafür brauchen — und was nicht.