Häufige Fragen

Die Fragen, die uns am Telefon am häufigsten gestellt werden — hier gleich beantwortet.

Ab wann brauche ich einen Bootsführerschein?
Wer ein Motorboot oder einen Jetski mit mehr als 11,03 kW (15 PS) Nutzleistung führen möchte, benötigt den Sportbootführerschein — auf Binnengewässern wie auf Seeschifffahrtsstraßen. Darunter dürfen Sie führerscheinfrei fahren, sollten es aber trotzdem gelernt haben.
See, Binnen — oder beides?
Die meisten machen beides zusammen. Der Zusatzaufwand ist gering, weil sich der Stoff überschneidet, und Sie sind anschließend von der Ems bis in die dänische Südsee ohne weitere Auflagen unterwegs. Wer sicher weiß, dass er nur auf Binnengewässern bleibt, kommt auch mit Binnen allein aus.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Im Kompaktkurs etwa zwei Wochen mit Theorie an den Abenden und Praxis am Wochenende. Im Selbststudium bestimmen Sie das Tempo — manche sind in zehn Tagen durch, andere lassen sich zwei Monate Zeit. Beides ist in Ordnung.
Muss ich zum Unterricht anreisen?
Für die Theorie nicht: Die läuft online oder per Videokonferenz, wenn Sie das möchten. Die Praxis findet im Leeraner Hafen statt — oder auf Ihrem eigenen Boot, wo immer es liegt.
Was kostet die Prüfung?
Die amtliche Prüfungsgebühr wird vom prüfenden Verband erhoben und ist nicht im Kurspreis enthalten. Dasselbe gilt für ärztliches Zeugnis, Führungszeugnis und die Ausstellung des Führerscheins. Wir nennen Ihnen die aktuellen Beträge im Vorgespräch, damit Sie vorher rechnen können.
Ich bin über 50 und war lange nicht mehr auf dem Wasser. Ist das ein Problem?
Nein — im Gegenteil, ein großer Teil unserer Teilnehmer steigt jenseits der 50 ein oder wieder ein. Kraft ist beim Bootfahren selten der entscheidende Faktor; Technik und Vorausdenken ersetzen sie zuverlässig. Das Tempo richtet sich nach Ihnen.
Brauche ich ein Funkzeugnis?
Sobald ein UKW-Seefunkgerät an Bord ist, ja — unabhängig davon, ob Sie funken oder nicht. Das gilt auch für die DSC-Notruftaste an modernen Geräten. Für Seefunk ist es das SRC, für Binnenfunk das UBI.
Kann ich die Praxis auf meinem eigenen Boot machen?
Ja, und wir empfehlen es sogar. Sie lernen genau das Schiff kennen, das Sie danach fahren: wie es dreht, wie es auf Wind reagiert, wo seine Eigenheiten liegen. Das ist die beste Vorbereitung, die es gibt.
Wie läuft eine Bootsüberführung ab?
Sie nennen uns Schiff, Abgangs- und Zielhafen sowie den Zeitrahmen. Sie erhalten ein Angebot mit Festpreis oder Tagessatz. Wir übernehmen das Schiff im Abgangshafen, fahren nach Wetter und melden täglich Position und Zustand. Am Ziel gibt es eine Übergabe mit Protokoll.
Ist mein Boot bei einer Überführung versichert?
Überführungen werden im Auftrag und in Absprache mit Ihrer Versicherung gefahren. Klären Sie vor der Beauftragung, ob Ihre Police Überführungsfahrten durch Dritte einschließt — wir unterstützen Sie bei den nötigen Angaben.
Wie kann ich unverbindlich Fragen stellen?
Am schnellsten telefonisch. Oder Sie kommen freitags um 15:00 Uhr in die Zoom-Sprechstunde — ohne Anmeldung, ohne Verkaufsgespräch.

Wenn Ihre Frage hier nicht dabei ist: rufen Sie an. Die meisten Dinge sind in fünf Minuten geklärt.

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Rufen Sie an — freitags um 15:00 Uhr ist außerdem offene Sprechstunde.